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14. Juli 2018

Unzeitgemässes Gebummel

Wie ich im Netz lese, wurde auf der letzten Etappe der Tour de France unzeigemäss gebummelt. Was für ein Kommentar, ich glsube es war im 1. Programm(Internet). Den Ausdruck "unzeitgemäss gebummelt" sollte man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen.

10. Juli 2018

Infantilisierung

Wie selbstverständlich wird in den USA Infantilisierung zum politischen Mittel. Ein solches Mittel wirft ein Licht auf die Zustände in den USA und auf eine Gesellschaft, die im Grunde keine Erfahrung mehr kennt. die von einer Erwartung in die nächste stolpert.

7. Juli 2018

Ein Gallenstein



Was für ein Schatz in meinem Körper schlummerte? Allerdings ist das kein Edelstein, sondern ein Gallenstein.

12. Juni 2018

Das Erlebnis als Show

ich kann nicht umhin, aber was da sich auf der politischen Bühne in Asien zur Zeit abspielt, ist ein einziges großes Ereignis, ein Fest für das Ereignis, für das scheinbar Unmögliche. Es ist ein Spektakel. Die politischen Inhalte werden unwichtig und scheinen keine Rolle mehr zu spielen.

2. Juni 2018

Zwei Straßen in Hamburg

Sie sind nunmehr für bestimmte Dieselfahrzeuge gesperrt. Es ist wohl ein Symbol. Ein erstes Fahrverbot. Wohlgemerkt, es sind nur zwei Staßen. Mich beruhigt das nicht; das Gegenteil ist eher der Fall.

13. Mai 2018

Zu hehmen, was man sich wünscht

Zu nehmen, was man sich wünscht, scheint nunmehr in der Politik zur Devise zu werden. An kleinen Kindern kann man studieren, was passiert, wenn man ihren Wünschen keine Grenzen setzt. Die Macht neigt zur Hybris.

3. Mai 2018

Uferlose Zeit


Mein neues Buch ist soeben erschienen.

Klaus Peter Müller
Uferlose Zeit. Philosophische Studien zur Zeiterfahrung der Beschleunigung.

Es ist im Buchhandel erhältlich.

ISBN 978-3-746721-29-3
22,99 Euro.





Ein Resultat der stetig wachsenden Beschleunigung, die faktisch auch in modernen gesellschaftlichen Prozessen unaufhaltsam stattfindet, ist allerdings das Problem der Orientierung. Wie kann man sich z.B. orientieren, wenn alle „Haltegriffe“ ihre Funktion zu verlieren scheinen, wenn einem ständig der Boden unter den Füßen weggezogen wird? Kann da noch der traditionelle Begriff der Vernunft ein sicherer Leitfaden für unsere Lebensführung sein, die sich auf über-empirische Prinzipien beruft?
In der Moderne entwickelt sich daher eine Philosophie für die nicht mehr die Vergangenheit, sondern die Zukunft der Maßstab der Orientierung ist, die sich im Kontext ihres Denkens auf die Odyssee in die Zukunft begibt, die in einem bestimmten Sinne „heimatlos“ geworden ist. So schreibt Herbert Mead: „Wir wissen, dass wir auf dem Weg sind, nicht jedoch, wohin wir gehen “. Was aber ist, wenn wir dabei nicht nur gehen, sondern nunmehr laufen und rasen? Wenn das Leben nur noch im Sauseschritt stattfimdet?